- Die KI-Berichte erfassen URL-Impressionen in AI Overviews, AI Mode und generativen Discover-Funktionen.
- Eigene Ansichten für Suche und Discover sind seit 31.08.2026 weltweit verfügbar.
- Der multimodale Suchfilter berücksichtigt Lens, Circle to Search, Bild-Uploads und Chromes Bildsuche.
- Details zur angekündigten Steuerungsmöglichkeit bleiben in den vorliegenden Angaben offen.
Google hat am 03.06.2026 Leistungsberichte für generative KI-Funktionen in der Search Console vorgestellt. Seit 31.08.2026 stehen die eigenen Ansichten für Suche und Discover allen Websites weltweit zur Verfügung. Am 24.09.2026 ergänzte Google einen Filter für multimodale Websuche; im Oktober 2026 kann die Search Console außerdem Traffic mehrerer Länder im Leistungsbericht kombinieren.
Damit umfasst die Entwicklung sowohl Berichte zu generativen Funktionen als auch zusätzliche Möglichkeiten zur Eingrenzung von Leistungsdaten. Für die fachliche Bewertung müssen jedoch die erfassten Impressionen, die verfügbaren Filter und die noch offenen Produktdetails getrennt betrachtet werden.
Was genau hat sich beim Search-Console-KI-Bericht geändert?
Die am 03.06.2026 vorgestellten Leistungsberichte erfassen Impressionen von URLs in AI Overviews, AI Mode und generativen Funktionen in Discover. Für Suche und Discover gibt es eigene Ansichten. Die Berichte beziehen sich damit auf die Präsenz von URLs innerhalb der genannten generativen Funktionen.
Eine Aufschlüsselung ist nach Seiten, Ländern und Zeitraum möglich. In der Ansicht für die Suche steht zusätzlich die Dimension Geräte zur Verfügung; für Discover ist diese Geräteaufschlüsselung nicht angegeben. Die zeitliche Darstellung umfasst stündliche, tägliche, wöchentliche und monatliche Ansichten.
Auf die Vorstellung im Juni folgte die weltweite Verfügbarkeit für alle Websites am 31.08.2026. Diese beiden Termine bezeichnen unterschiedliche Schritte: die Präsentation der Berichte und deren allgemeine Verfügbarkeit. Eine Aussage darüber, wie weit historische Daten zurückreichen, ist damit nicht verbunden.
Gleichzeitig mit der Vorstellung kündigte Google eine neue Steuerungsmöglichkeit in der Search Console sowie aktualisierte Best Practices an. Welche konkreten Einstellungen die Steuerung umfasst, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Die Ankündigung ist deshalb von den beschriebenen Berichtsfunktionen zu unterscheiden.
Wen betreffen die neuen Leistungsberichte?
Die weltweite Verfügbarkeit betrifft grundsätzlich alle Websites. Für Websitebetreiber, SEO-Verantwortliche und Redaktionen sind die Berichte insbesondere dann relevant, wenn die Präsenz eigener URLs in den genannten generativen Funktionen untersucht werden soll. Aus der allgemeinen Verfügbarkeit folgt allerdings keine Zusage, dass jede Website dort Impressionen erhält.
Für international ausgerichtete Websites bietet die Länderaufschlüsselung einen Ansatzpunkt für differenzierte Auswertungen. Bei der Suche kann zusätzlich nach Geräten unterschieden werden. Redaktionen mit Interesse an Discover erhalten dafür eine eigene Ansicht, müssen jedoch die abweichenden Aufschlüsselungsmöglichkeiten berücksichtigen.
Die Berichte lassen sich als zusätzlicher Bestandteil einer bestehenden SEO-Auswertung behandeln. Eine grundlegende Einordnung bietet der Beitrag zu SEO-Grundlagen. Die neue Berichtsebene sollte dabei nicht mit einem Nachweis für bessere Rankings oder einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg gleichgesetzt werden.
Was bedeutet der KI-Bericht für die SEO-Praxis?
Für die Praxis ist zunächst die Art der ausgewiesenen Daten entscheidend: Belegt sind URL-Impressionen in den beschriebenen generativen Funktionen. Eine Impression ist nicht mit einem Websitebesuch gleichzusetzen. Aussagen über Klicks, Anfragen oder Verkäufe lassen sich deshalb nicht allein aus diesen Impressionen ableiten.
Empfehlenswert ist eine getrennte Betrachtung von Suche und Discover. Dadurch bleiben die unterschiedlichen Ansichten und verfügbaren Dimensionen in der Auswertung nachvollziehbar. Eine gemeinsame Bewertung sollte erst nach der Prüfung erfolgen, welche Daten tatsächlich miteinander verglichen werden.
Auch die Wahl des Zeitraums verdient eine bewusste Entscheidung. Für wiederkehrende Berichte empfiehlt sich eine gleichbleibende zeitliche Auflösung, damit Veränderungen nicht lediglich durch wechselnde Darstellungen entstehen. Die angebotenen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und monatlichen Ansichten erlauben unterschiedliche Betrachtungszeiträume, belegen aber für sich genommen keine bestimmte Aktualisierungsgeschwindigkeit.
Die Seitenaufschlüsselung kann als Ausgangspunkt für eine redaktionelle Prüfung dienen. Als Empfehlung bietet sich an, auffällige Entwicklungen mit der inhaltlichen Ausrichtung und dokumentierten Änderungen einzelner Seiten abzugleichen. Für die anschließende Inhaltsarbeit liefert der Beitrag zum Schreiben von SEO-Texten einen passenden thematischen Anschluss, ohne dass daraus eine Zusage für KI-Impressionen entsteht.
Welche konkreten Handlungsschritte empfehlen sich?
Die folgenden Schritte sind Empfehlungen für eine nachvollziehbare SEO-Auswertung. Sie beschreiben weder zusätzliche Google-Funktionen noch bestätigte Einflussfaktoren für die Aufnahme in generative Suchergebnisse.
- Ansichten getrennt prüfen: Zunächst sollten die Daten für Suche und Discover separat untersucht werden. Dabei empfiehlt sich eine Dokumentation der jeweils verfügbaren Dimensionen, insbesondere der ausschließlich für die Suche genannten Geräteaufschlüsselung.
- Vergleichszeiträume festlegen: Für regelmäßige Auswertungen sollten vergleichbare Zeiträume und dieselbe zeitliche Auflösung verwendet werden. Abweichende Einstellungen sollten im Bericht sichtbar vermerkt sein, damit Unterschiede bei der späteren Bewertung nachvollziehbar bleiben.
- Seiten systematisch untersuchen: Die Seitenaufschlüsselung sollte zur Auswahl von URLs für eine inhaltliche Prüfung genutzt werden. Als allgemeine SEO-Praxis empfiehlt sich die Kontrolle von Verständlichkeit, Aktualität und einer klaren thematischen Ausrichtung der jeweiligen Inhalte.
- Länder und Geräte bewusst auswählen: Für länderbezogene Fragestellungen sollten die berücksichtigten Märkte vorab festgelegt werden. Gerätevergleiche sollten auf die Suchansicht beschränkt bleiben, da diese Dimension für Discover nicht zu den genannten Funktionen gehört.
- Änderungen dokumentieren: Inhaltliche und technische Anpassungen sollten mit Datum festgehalten werden. Zeitliche Zusammenhänge mit veränderten Impressionen können anschließend geprüft werden, sollten aber nicht ohne weitere Belege als Ursache interpretiert werden.
- Multimodale Daten gesondert auswerten: Bei Nutzung des neuen Filters empfiehlt sich eine klare Kennzeichnung der gefilterten Auswertung. Für exportierte Daten sollten Zeitraum und Filtereinstellungen dokumentiert werden, damit spätere Vergleiche auf derselben Grundlage erfolgen.
Zur Einbindung in regelmäßige Arbeitsabläufe eignet sich eine ergänzende SEO-Checkliste. Empfehlenswert bleibt eine Trennung zwischen beobachteten Daten, möglichen Erklärungen und daraus abgeleiteten Maßnahmen.
Was ergänzen der multimodale Filter und die Länderoption?
Am 24.09.2026 kam ein Filter für multimodale Websuche in den Leistungsberichten hinzu. Er ist auch im Bericht für generative KI-Funktionen enthalten. Der Rollout erfolgt global, und ein Export der entsprechenden Daten ist möglich.
Erfasst werden Suchen per Lens, Circle to Search auf Android, Bild-Uploads in der Google Suche sowie Chromes Funktion „Bild mit Google suchen“. Der Filter eröffnet damit eine zusätzliche Eingrenzung nach den genannten Suchwegen. Er sollte nicht ohne weitere Angaben als vollständige Übersicht sämtlicher bildbezogener Suchaktivitäten beschrieben werden.
Im Oktober 2026 kann die Search Console zudem Traffic mehrerer Länder im Leistungsbericht kombinieren. Für gemeinsame Auswertungen ausgewählter Märkte ist das eine weitere Option. Ob und in welcher Form diese Länderfunktion in jeder einzelnen KI-Ansicht bereitsteht, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht gesondert bestätigen.
Welche Fragen zum KI-Bericht bleiben offen?
Offen bleiben die konkreten Möglichkeiten der angekündigten Steuerung in der Search Console und die Einzelheiten der aktualisierten Best Practices. Aus der Ankündigung allein lässt sich weder eine bestimmte Einstellungsoption noch deren Wirkung ableiten. Entsprechende Aussagen benötigen zusätzliche bestätigte Informationen.
Auch zur historischen Reichweite der Berichtsdaten und zu deren Aktualisierungsgeschwindigkeit liegen hier keine gesicherten Angaben vor. Die stündliche Ansicht darf daher nicht automatisch als Echtzeitbericht bezeichnet werden. Ebenso bleibt unbestätigt, welche zusätzlichen Kennzahlen über die ausdrücklich genannten URL-Impressionen hinaus verfügbar sind.
Für belastbare SEO-Berichte empfiehlt sich deshalb eine klare Kennzeichnung der Aussagegrenzen. Nachgewiesen sind die beschriebenen Ansichten, Aufschlüsselungen, Termine und Erweiterungen. Ursachen einzelner Entwicklungen oder Auswirkungen auf Rankings und Geschäftsergebnisse sind damit noch nicht belegt.
Häufige Fragen
Seit wann ist der KI-Bericht in der Search Console verfügbar?
Google stellte die Leistungsberichte für generative KI-Funktionen am 03.06.2026 vor. Seit 31.08.2026 sind die eigenen Ansichten für Suche und Discover für alle Websites weltweit verfügbar.
Welche Daten enthalten die Berichte für generative KI-Funktionen?
Erfasst werden Impressionen von URLs in AI Overviews, AI Mode und generativen Funktionen in Discover. Aufschlüsselungen sind nach Seiten, Ländern und Zeitraum möglich, bei der Suche zusätzlich nach Geräten. Die zeitlichen Ansichten sind stündlich, täglich, wöchentlich und monatlich.
Welche Suchwege berücksichtigt der multimodale Filter?
Der am 24.09.2026 hinzugekommene Filter erfasst Lens, Circle to Search auf Android, Bild-Uploads in der Google Suche und Chromes Funktion „Bild mit Google suchen“. Er ist auch im Bericht für generative KI-Funktionen enthalten. Der Rollout erfolgt global; ein Export ist möglich.
Was ist über die neue Steuerungsmöglichkeit bekannt?
Google kündigte gleichzeitig mit den KI-Leistungsberichten eine neue Steuerungsmöglichkeit in der Search Console und aktualisierte Best Practices an. Konkrete Einstellungen und deren Wirkungen sind durch die vorliegenden Angaben nicht belegt.
Quellen
- Google Search Central Blog – Generative-AI-Leistungsberichte
- Google Blog – Neue Kontrollen für Websitebetreiber
- Search Engine Journal – SEO Pulse Oktober 2026
Die Quellen belegen die genannten Fakten und offiziellen Empfehlungen. Handlungsschritte sind redaktionelle Einordnungen auf Basis allgemein anerkannter SEO-Praxis.



